Ökologische Begrünungspflege mit Hereford-Rindern am Geiseltalsee

An den Uferhängen des nördlichen Geiseltalsees gibt es eine  Attraktion der anderen Art. Seit 2008 werden neben dem Weinberg am Geiseltalsee Hereford-Rinder als Landschaftspfleger für die Begrünung eingesetzt. Dass sie relativ scheu sind, finden ihre Besitzer schon in Ordnung - hier soll ja schließlich kein Streichelzoo entstehen. Man hat sich diese Rinder als Landschaftspfleger geholt, dass auch das als sehr schmackhaft gelobte Fleisch vermarktet werden soll wird als ein angenehmer Nebeneffekt angesehen.

Hereford-Rinder gelten weltweit als die am meisten verbreitetste Rasse, vermutlich wegen ihrer Genügsamkeit. Sie brauchen keinen Stall, es reicht ein Wind- und Sonnenschutz, und sie ernähren sich allein von dem, was Mutter Erde auf dem rund 30 Hektar großen eingezäunten Areal hervorbringt. Dazu kommt, dass sie sehr schonend Grasen, so haben sie zum Beispiel eine niedrigere Trittfrequenz als Schafe und beschädigen  Gelege am Boden nicht.

Da sie sich nur langsam und ohne Zusätze ihr Schlachtgewicht anfuttern und sie sich zudem gemächlich bewegen, gilt ihr Fleisch als besondere Delikatesse.

Fotos der Region gesucht!

Momentan benötigt das Projekt dringend Fotos zu vielen Themen, bzw. Berichten. Denn wie man sieht, gibt es noch sehr viele Berichte zu denen passende Fotos fehlen. Hier probieren wir Wert auf gute Fotos zu legen. Denn gute Fotos vermitteln ein positiveres Bild der Region. Kontakt: 

juergen.krohn@ok.de