Die Bad Lauchstädter Bockwindmühle

Die Windmühle in Bad Lauchstädt ist eine schöne Bockwindmühle, welche im Jahre 1850 erbaut wurde und die immerhin bis 1974 betrieben wurde. Der Walzenstuhl von der Mühlenbauanstalt Kählitz und Lübcke aus Eutritzsch war bis 1952 in Betrieb.

Viel bestaunt ist das gigantische, vier Meter im Durchmesser große Kammrad der Bad Lauchstädter Bockwindmühle. Im zweiten Stock des hölzernen Baus gelegen, wurde es von den äußeren Flügeln angetrieben und setzte mittels der Zähne den Mahlstein in Gang.

Der Mahlstein drehte sich, wie schon erwähnt bis 1974 unter dem alten Besitzer Kurt Conrad. Ein kleiner Elektromotor wurde über Transmissionsriemen angetrieben und versorgte den Haushalt der Familie mit Strom. Danach wurde die Mühle mehrfach restauriert. Früher hatte die Mühle Jalousieflügel, heute ein nachgebildetes Flügelkreuz für Besegelung. Die mühlentechnische Einrichtung ist vollständig erhalten, jedoch nicht funktionsfähig: u.a. Schrotgang, Walzenstuhl, Wurfsichter, Mischmaschine, Aufzug.

Redaktion: Harry Günther

Quelle: MZ, Stad Bad Lauchstädt

Fotos: Mühle

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