Der Querfurter Weinberg - ehemaliger Klosterweinberg

Der ehemalige Klosterweinberg des Hausklosters der Edlen Herren von Querfurt namens Maria wurde vor wenigen Jahren wieder aufgerebt. Heute wächst dort der Querfurter Stadtwein. Damit fügt sich die Stadt in das nördlichste Weinanbaugebiet Europas „Saale-Unstrut“ ein.

Die Weinreben stehen seit 2007 auf dem Berg, an dem der Radweg nach Lodersleben vorbeiführt. Es ist eine historische Stätte, denn schon im Mittelalter wurden auf dem damaligen Klosterweinberg Reben angebaut. Das Kloster Mariazell lag ja direkt gegenüber, sozusagen im Schutze der oben liegenden Burg. Im Jahre 1146 haben die Mönche des Klosters den Weinbau vorangetrieben. Ihre Rebstöcke standen bis hinüber nach Gatterstädt. Um 1700 allerdings schlief der Weinbau in Querfurt ein. Erst ab dem Jahr 2003 setzte das Bestreben der Stadt wieder ein, die Fläche zu erwerben und wieder aufzureben. Es wurde eine Fläche von rund 8 600 Quadratmetern aufgekauft und 4 000 Weinreben gepflanzt. Drei Weinsorten stehen auf dem städtischen Weinberg: Gutedel, Weißburgunder und Blauer Zweigelt.

Der Weinberg ist ein Teil des touristischen Gesamtkonzeptes von Querfurt. Er ist in der Regel frei zugänglich, man kann hier in einer Hütte gut feiern, rasten und sich mit der Geschichte und anderen Sehenswürdigkeiten vertraut machen.

Redaktion: Jürgen Krohn

Quellen: Stadt Querfurt, MZ

Fotos: Stadt Querfurt, Herr Gantz

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