Schafe und Ziegen als Landschaftspfleger

An einem steilen Waldrand machte unser Liveredakteur Herr Gantz auf einer seiner Radtouren eine Pause und erblickte ein schönes Bild, das er sofort mit seiner Kamera festhielt! Eine bunt gemischte Schafe- und Ziegenherde beweidete einen Hang und sorgten dabei ganz ohne Technik dafür, dass dieser vor einem Wald gelegene Hang offen bleibt und nicht zuwächst.

Diese wertvollen Nutztiere kommen auch mit schmaler Kost aus. Es ist zu hoffen, dass wir Schafherden noch lange auf Wiesen und Feldern unserer Region antreffen damit sie unsere Kalktrockenwiesen vor der Überwucherung und Verwaldung bewahren. Damit den Lebensraum vieler Pflanzen und Orchideen erhalten.

Die Ziegen ergänzen die Schafe, da sie noch effektiver gegen eine Verbuschung unserer Trockenwiesen einsetzbar sind. Nur so können sich typische Pflanzen und Orchideen auf den Kalktrockenwiesen behaupten.

Leider laufen Förder- Programme zur Landschaftspflege mit Huftieren 2015 aus. Die Redaktion hat daher große Angst, dass wieder viele sich neu angesiedelte typische Pflanzen und Orchideen unser Kalktrockenwiesen wiedererneut verschwinden. Man diskutiert intensiv darüber, so etwas wie die Arche-Höfe in Österreich, die alte Haustierrassen wieder züchten, doch auch ein sehr guter Ansatz bei uns darstellen könnte zudem man damit auch den Tourismus beleben könnte.

Es wäre wirklich schade, würden dieses Tier aussterben. Der christliche Psalm 23, "Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln, er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser..." würde sich zukünftig auch nicht mehr in "lebendigen Bildern bzw. Erlebnissen" nachvollziehen lassen.

Redaktion: Jürgen Krohn

Textquellen: Herr Gantz, Frau Lück

Fotos: Herr Gantz

Fotos der Region gesucht!

Momentan benötigt das Projekt dringend Fotos zu vielen Themen, bzw. Berichten. Denn wie man sieht, gibt es noch sehr viele Berichte zu denen passende Fotos fehlen. Hier probieren wir Wert auf gute Fotos zu legen. Denn gute Fotos vermitteln ein positiveres Bild der Region. Kontakt: 

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