Das Gosefest in Döllnitz

Jedes Jahr machen sich die Sachsen und Preußen auf dem Weg um der Tradition neuem Glanz zu geben. Dies beginnt jeweils am Freitagabend mit dem Goseausruf. Der Heimatgeschichtliche Verein sowie der Schützenverein brechen Döllnitz in zwei Hälften mit schweren Geschütz. Einmal preußisch und einmal sächsisch.

Die Döllnitzer Bevölkerung erwarteten und unterstützen den Einmarsch der Soldaten, damit sie gestärkt in die Schlacht ziehen können, gibt es natürlich von vielen Bewohnern Marschverpflegung. Am nächsten Tag wird dann das Kriegsbeil begraben um das jährliche Gosefest einzuleiten. Das hochgelobte Volk feiert mit Musik, Speis und Trank sowie dem traditionelle Fassrollen.

Es geht um die Gose, das sogenannte obergärige Bier, der Berliner Weißen ähnlich im Geschmack, als dass man am regionalen Ursprungsort des Getränks, dass vom damaligen Rittergutsbesitzers Goedecke, der 1824 einen Goslaer Braumeister mitsamt des Gose-Braugeheimnisses nach Döllnitz importierte und fortan "Goedeckes Döllnitzer Ritterguts-Gose" an den Mann und wohl auch die Frau von Halle bis Leipzig brachte zu verdanken ist. 2014 wird die 200-jährige Brautradition des Bieres gefeiert!

 

 

Immerhin sei das Getränk ja gesund, wie ein altes Werbeplakat für "Goedeckes Döllnitzer Ritterguts-Gose" verkündet: Ein 84-Jähriger in Gehrock und Zylinder mit schäumendem Bierhumpen und Zigarre nach 50-jährigem Gosegenuss.

Redaktion: Harry Günther

Quelle: Gemeinde Döllnitz, Heimatverein Döllnitz

Fotos: Heimatverein Döllnitz

Fotos der Region gesucht!

Momentan benötigt das Projekt dringend Fotos zu vielen Themen, bzw. Berichten. Denn wie man sieht, gibt es noch sehr viele Berichte zu denen passende Fotos fehlen. Hier probieren wir Wert auf gute Fotos zu legen. Denn gute Fotos vermitteln ein positiveres Bild der Region. Kontakt: 

juergen.krohn@ok.de