Das Spergauer Gespann-Pflügen

Gepflügt wird schon längst nicht mehr mit Pferden. Dafür gibt es heutzutage ja landwirtschaftliche Maschinen. In Spergau aber lässt man für zwei Tage die Zeit, in der man Pferde vor den Pflug spannte, wieder lebendig werden. So können die Spergauer und ihre Gäste beim alljährlichen Heimatfest einen Einblick in die Landwirtschaft von damals bekommen. Ein gleichmäßiges Pflugbild zu erhalten, erfordert viel Übung.

Ein Pfluggespann besteht dabei aus zwei Pferden und zwei Pflügern, wobei einer den Pflug und der andere die Leinen der Tiere bedient. Es gibt aber auch Alleinpflüger, die dann beide Aufgaben übernehmen.

Gleichmäßig muss es aussehen. Gerade müssen die Furchen sein, und ihre Tiefe sollte 16 Zentimeter betragen. Jeder Teilnehmer muss mit dem eigenen, mitgebrachten, einfurchigen Pflug teilnehmen. Um diese Vorgabe zu erfüllen, wird so manches alte Schätzchen aus der Scheune geholt.

Mehrere Richter bewerten ab Sonntagmittag die Pflugarbeit auf einem abgesteckten 10 mal 40 Meter großen Ackerfeld (Beet) und die Einhaltung der Sicherheit. Wer seine Pferde ohne Aufsicht stehen lässt, kann dafür beispielsweise bis zu acht Strafpunkte kassieren.

Redaktion:Harry Günther

 

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